„Man muss jeden einzelnen Tag selbst eine angenehme Atmosphäre schaffen.“
Tineke ist seit 32 Jahren Inhaberin von Maribelle Mode, einem Damenmodegeschäft in Klundert. Als sie 21 war, wurde im Dorf eine Ladenfläche frei, und sie ergriff die Gelegenheit. Sie eröffnete ihr eigenes Bekleidungsgeschäft und führt viele Jahre später nun zwei Geschäfte mit einem Team von sieben Mitarbeiterinnen.
Tineke erklärt: „Ich hatte schon in jungen Jahren die Idee, ein eigenes Geschäft zu haben, und zum Glück habe ich es nie bereut.“
Das vergangene COVID-Jahr war für die Unternehmerin aus Nordbrabant eine ganz andere Erfahrung. Sie erklärt:
„Ich hätte mir vorher nie vorstellen können, dass man in eine solche Situation geraten kann. Zuerst war es nicht nur der Schock, sondern auch die Notwendigkeit, schnell umzuschalten. Während der ersten COVID-Periode hielten wir unsere Türen offen, wodurch wir einen Teil unseres Bestands verkaufen konnten. Man merkte jedoch, dass alle ängstlicher waren. Zum Beispiel öffneten wir auch abends nach Vereinbarung, damit Kunden in einem ruhigen Geschäft einkaufen konnten.“
Anprobiertaschen
Mit dem zweiten und strengeren Lockdown musste Maribelle Mode, wie alle nicht-essenziellen Geschäfte in den Niederlanden, ihre Türen schließen. Dann muss man alternative Wege anbieten, um seine Kleidung zu verkaufen. Tineke tat dies unter anderem, indem sie Anprobiertaschen lieferte.
„Wir haben einen freundlichen und treuen Kundenstamm. Das ist etwas ganz Besonderes, und dafür sind wir äußerst dankbar. Wir kennen unsere Kunden gut, was uns das Vertrauen gibt, ihnen eine Tasche voller Kleidung zu überlassen. Ein guter Kundenstamm ist wirklich wichtig. Man weiß genau, welche Größe, welchen Stil und welche Marke ein Kunde bevorzugt. Natürlich war es enttäuschend, wenn eine Tasche zurückkam, aber dann hängt man die Kleidung einfach wieder ins Geschäft und macht weiter“, sagt Tineke.
Zum 1. Januar 2020 trat Tinekes Tochter als neue Kraft dem Team bei und konzentrierte sich auf soziale Medien. Die Inhaberin erklärt:
„In Zeiten wie diesen muss man sichtbar sein – und sichtbar bleiben. Kunden fragten auch, wie sie uns folgen könnten, und dann muss man wirklich täglich etwas anbieten.“
Mit dieser Positivität kommt man weit. Tineke fährt fort:
„Man muss jeden einzelnen Tag selbst eine angenehme Atmosphäre schaffen. Wir haben einfach weitergemacht und sofort die neue Kollektion hereingeholt. Wir haben das Geschäft neu gestrichen und sind aktiv geblieben. Wie man persönlich mit dieser Situation umgeht, ist so wichtig. Ich bin stolz auf die Zusammenarbeit in unserem Team, mit unseren Lieferanten und auf das Vertrauen, das wir zueinander haben.“
Tür leicht geöffnet
Tineke freut sich auch auf den Moment, in dem alles wieder „normal“ wird. Glücklicherweise ist die Tür schon wieder leicht geöffnet, und die letzten drei Monate sind, in ihren Worten, recht schnell vergangen.
„Es ist Zeit, wieder eine Tasse Kaffee an unserem gemütlichen Kaffeetisch zu genießen! Im Moment vereinbaren wir bereits viele Termine, und es ist großartig, Kunden wieder begrüßen zu dürfen. Wir arbeiten wirklich mit einem Zeitplan, und jede Stunde oder anderthalb Stunden kommen neue Kunden herein. Das fühlt sich gut an und ist ein Schritt in die richtige Richtung.“
Über Maribelle Mode
Maribelle Mode verkauft die neuesten Damenkollektionen verschiedener Marken wie Maison Scotch, ICHI, Summum, Geisha, OPUS, Poools, YAYA, MAC und Tramontana. Alle Modestile finden Sie unter einem Dach, kombiniert mit Schuhen, Stiefeln, Taschen und Schmuck. Bei einer Tasse Kaffee erhalten Sie stets eine passende und persönliche Modeberatung.